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Vitra

Sessel "Plywood LCM" gepolstert, Leder chocolate

Design: Charles & Ray Eames

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Artikelnummer: 13899_34412_1_1
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Sessel "Plywood LCM"
Design: Charles & Ray Eames, 1945/46
B/T/H: 56/61/68 cm
Sitzhöhe: 30 cm
Sitz und Rücklehne: Esche natur
Bezug: Leder Farbe chocolate
Untergestell verchromt
Gleiter für Teppichboden

Weitere Informationen

Charles & Ray Eames

Charles Eames, geboren 1907 in Saint Louis, Missouri, studierte Architektur an der Washington University in St. Louis und eröffnete 1930 sein eigenes Architekturbüro zusammen mit Charles M. Gray. 1935 eröffnete er mit Robert T. Walsh ein weiteres Architekturstudio und 1938 erhielt er ein Stipendium der Cranbrook Academy of Art in Michigan, wo er ein Jahr später Design lehrte. 1940 gewann er zusammen mit Eero Saarinen den ersten Preis beim Wettbewerb „Organic Design in Home Furnishings“ („Organisches Design für Wohnraumausstattungen“) des Museum of Modern Art in New York und wurde Leiter der Abteilung für Industriedesign an der Cranbrook Academy of Art. 1941 heiratete er Ray Kaiser.

Ray Eames, geboren als Bernice Alexandra Kaiser 1912 in Sacramento, Kalifornien, studierte Malerei an der May Friend Bennet School in Millbrook, New York. Bis 1937 besuchte sie an der Hofmann School Kurse in Malerei und 1937 nahm sie an der ersten Ausstellung abstrakter amerikanischer Künstler im Riverside Museum in New York teil. 1940 immatrikulierte sie sich an der Cranbrook Academy of Art und 1941 heiratete sie Charles Eames.

Charles & Ray Eames erarbeiteten von 1941-43 Entwürfe von Tragen und Beinschienen aus verformtem Schichtholz und zeigten 1946 eine Ausstellung von Entwürfen mit verformtem Schichtholz im Museum of Modern Art in New York. Danach begann die Herstellung von Eames-Möbelentwürfen durch die Firma Herman Miller in Zeeland, Michigan. 1948 nahmen Charles & Ray Eames am Wettbewerb „Low-cost Furniture“ des Museum of Modern Art, New York teil und 1949 bauten sie ihr „Eames House“. Ab ca. 1955 begann ihre weitere umfangreiche Tätigkeit als Fotografen und Filmemacher und 1964 erhielt Charles den Ehrendoktortitel des Pratt Institute, New York.

1964-65 waren die Eames verantwortlich für den IBM-Pavillon auf der Weltausstellung in New York und 1969 nahmen sie an der Ausstellung „Qu'est-ce que le design?“ des Musée des Arts Décoratifs in Paris teil. Von 1970-71 hatte Charles den Charles Eliot Norton Lehrstuhl für Dichtung an der Harvard University inne und 1973 waren Charles und Ray mit der Ausstellung „Furniture by Charles Eames“ im Museum of Modern Art, New York, präsent. Charles Eames starb 1978 in Saint Louis; Ray Eames folgte ihm 1988.

Für Vitra ist die Begegnung mit Charles & Ray Eames von grundlegender Bedeutung. Mit der Produktion ihrer Entwürfe beginnt 1957 die Geschichte des Unternehmens als Möbelhersteller. Aber nicht nur mit ihren Produkten prägen Charles & Ray Eames Vitra. Vielmehr bestimmen sie mit ihrem Designverständnis die Werte und die Ausrichtung des Unternehmens in entscheidender Weise und bis heute.

Übersicht zu den wichtigsten Entwürfen
1940: Organic Chair
1943: Moulded plywood leg splint (Beinschiene für die US-Army)
1945: Plywood Chair / Kindermöbel
1946: Plywood Group / Folding Screen / Case Goods
1947: Folding Table
1948: La Chaise (Ray Eames)
1950: Fiberglas Chair / Eames Storage Unit (ESU) / Contract Tables
1951: Wire Chair / Eliptical Table Rod Base (ETR) / Wire Sofa
1953: Hang it All
1954: Sofa Compact
1955: Fiberglass Stacking Chair
1956: Lounge Chair
1958: Aluminum Group
1960: Lobby Chair / Stools
1961: La Fonda Chair
1962: Tandem Seating
1964: Segmented Tables / 3473 Sofa
1968: Soft Pad Chaise / Intermediate Desk Chair
1969: Soft Pad Group (gepolsterte Variante der Aluminium Group)
1970: Fiberglass Drafting Chair
1971: Two-piece-Secretarial Chair / Two-piece-Plastic Chair / Loose Cushion Chair
1984: Teak and Leather Sofa

Vitra

Die Vitra AG mit Sitz im schweizerischen Birsfelden bei Basel ist ein Möbelhersteller, der sich der Entwicklung gesunder, intelligenter, inspirierender und langlebiger Lösungen für das Büro, das Zuhause und für öffentliche Räume verschrieben hat. Das Unternehmen wurde 1950 gegründet und wird derzeit vom CEO Hanns-Peter Cohn geführt. gegründet. Produziert werden die Möbel an sechs Produktionsstätten – neben den deutschen Standorten in Weil am Rhein und Neuenburg zählen Werke in den USA, China, Japan und Ungarn dazu. In Weil am Rhein befindet sich seit 1989 auch das Vitra Design Museum, in dem wechselnde thematische Ausstellungen, Retrospektiven und Workshops rund um die Bereiche Architektur und Design angeboten werden. Das Museum, die Architektur des Vitra Campus, die Design-Workshops, Publikationen, Sammlungen sowie Archive sind integrale Bestandteile des Projekts Vitra. Sie sollen dem Unternehmen neue Sichtweisen aufzeigen und schaffen die notwendige Tiefe für alle seine kreativen Aktivitäten.
Die Produkte und Konzepte von Vitra werden in der Schweiz in einem sorgfältigen Designprozess entwickelt. Durch die gelungene Kombination von Ingenieurswissen und dem kreativen Geist von führenden internationalen Designern entstehen funktionale und ästhetische Einrichtungskonzepte, Möbel und Accessoires, die sich einer großen Fangemeinde erfreuen. Der wichtigste Grundsatz liegt dabei in der Langlebigkeit der verwendeten Materialien, einer hohen Konstruktionsqualität sowie einem ästhetischen Erscheinungsbild. Exemplarisch sei hier die große Bandbreite an Klassikern genannt, die seit mehr als 60 Jahren dauerhaft und in gleichbleibend hoher Qualität produziert werden. Wer würde nicht gerne Möbel-Ikonen wie den Lounge Chair, den Aluminium Chair, den Stool-Hocker oder die Wandgarderobe Hang it all von Charles & Ray Eames, den Grand Epos von Antonio Citterio, den Panton Chair von Verner Panton oder den neuen Vegetal-Stuhl von Ronan & Erwan Bouroullec sein Eigen nennen.

Ebenso tragen zahlreiche namhafte Designer zum Dauererfolg Vitras bei. Hierzu zählen Alberto Meda, Alexander Girard, Alfredo Häberli, Antonio Citterio, Barber Osgerby, Charles & Ray Eames, Eero Saarinen, Mario Bellini, Jasper Morrison, Konstantin Grcic, Maarten van Severen, Norman Foster, Verner Panton, Werner Aisslinger und Zaha Hadid.