Physix Fotowettbewerb und Physix Party München und Bonn

Vitra und designfunktion luden vor wenigen Monaten Architekten zu einem Fotowettbewerb ein – und erfreulich viele machten mit: 78 Architekturbüros schnappten sich ihre Kamera und einen Physix-Stuhl von Alberto Meda und ließen ihre Fantasie spielen. Die eingereichten Fotos waren bemerkenswert und von hohem ästhetischen und konzeptionellen Niveau. Sie sorgten den ganzen Nachmittag des 8. Mai 2014 über für entsprechend intensive Diskussionen in der hochrangig besetzten Jury. Denn am Abend durfte es nur vier Gewinner geben – bei 190 großartigen Fotos keine allzu leichte Aufgabe.

Ein entspannter Abend nach einem diskussionsreichen Nachmittag
Knapp 300 Gäste besuchten am 8. Mai 2014 die Physix-Party bei designfunktion in der Georgenstraße 3 in München, um zu sehen, wer den Physix-Fotowettbewerb gewonnen hat. Und es gab wahrlich viel zu sehen: 190 Fotos waren vom Erdgeschoss bis in den zweiten Stock aneinandergereiht. Wer sie schließlich alle in Ruhe genossen hatte, musste lächeln über so viel Witz, Fantasie und wilden Willen zur überraschenden Inszenierung. Physix als filigraner Umriss in der Fleischwurst, auf dem Mond, als Sitzgelegenheit für Hängegleiter und als urbane Architektur-Landschaft mit winzigen Modelleisenbahn-Figürchen. Schon bald hatte jeder im Raum unter den zahlreichen Motiven seine Favoriten gefunden, die Gespräche waren mehr als angeregt und Samir Ayoub, geschäftsführender Gesellschafter von designfunktion, musste als Conférencier und Gastgeber erst die Aufmerksamkeit der Menge gewinnen.

Jedes Siegerbüro freut sich auf sechs Physix-Stühle
Samir Ayoub nutzte seine Begrüßung dazu, die Idee des gemeinsam mit Vitra initiierten Wettbewerbs zu erläutern. Ulrich Maier, Vertriebsleiter Region Süd von Vitra, konnte die Gäste noch mit einer humorvollen Saalwette amüsieren, dann ging die Siegerehrung auch schon los. Alle Siegerfotos zeichnen sich durch eine gemeinsame Qualität aus: Sie lassen den ungeheuren Spaß durchschimmern, mit dem sie ausgedacht und angefertigt worden waren.

Der erste Preis ging an den Architekten Snædis Úlriksdóttir aus München. Platz zwei sicherten sich die Bonner HH Vision, die den weitesten Anreiseweg auf sich genommen hatten. Andreas Keller nahm sichtlich stolz den Preis entgegen. Den dritten Rang erlangte Maik Schober von Tulp Design, München. Elmar Gregor Holtkamp vom Münchner Büro Dear Robinson freute sich über Platz vier. Danach wurde in der Schwabinger Künstlervilla noch lange bei gutem Essen, Wein und Musik gefeiert.

Eine Jury mit angesehenen Namen
Die Fotos wurden fachlich beurteilt von

  • Nicolette Baumeister (Büro Baumeister, München, Projektleiterin Münchner Architekturwoche A6),
  • Pieke Bergmans (Studio Bergmans Amsterdam),
  • Florian Böhm (Fotograf, München und New York),
  • Sabine Schneider (Redakteurin Baumeister, München),
  • Jeremy Myerson (Direktor des Royal College of Art, London, und Inhaber des Helen-Hamlyn-Design-Lehrstuhls),
  • Christiane Pfau (Pfau PR, Projektleiterin Münchner Feuilleton),
  • Claudia Schütz (Vizepräsidentin BDIA),
  • Jan Teunen (Teunen Konzepte, Cultural Capital Producer).
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1. Platz
SNÆDÍS ÚLRIKSDÓTTIR
www.snaedis.de
Fotografin: Frau Sala Lauf

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2. Platz
HH Vision
www.hh-vision.eu

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3. Platz
TULP DESIGN GMBH
www.tulp.de

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4. Platz
DEAR ROBINSON
www.dear-robinson.com