Galerie
Das Projekt auf einen Blick
Auftraggeber:
Gemeinde Unterföhring
Unternehmen:
Das Kinderhaus ist ein Projekt der Gemeinde Unterföhring bei München, das Anfang 2011 eröffnet wurde. Mit diesem Kinderhaus reagiert die Gemeinde auf die wachsende Anzahl an Kindern unterschiedlicher Altersstufen, die eine neue kompakte Einrichtung in der Gemeinde notwendig machte. Das Kinderhaus wurde in direkter Nachbarschaft zum ursprünglichen Kindergarten errichtet, der seit der Eröffnung des Kinderhauses als Kita genutzt wird und das Betreuungsangebot abrundet.
Projektgröße:
Ein Holzhaus für 10 Krippen- und Kindergartengruppen
- mit großen roten Textilsegeln
- einer Kindermensa
- eigener Energieerzeugung
- Tiefgarage
Realisierung:
April 2011
Verantwortlicher Standort:
Unsere Ansprechpartnerin:
Christina Schiefelbein
Konzeption & Planung,
Dipl.-Ing. Architektur
Telefon +49 89 306307-254
Kontakt per E-Mail
Projektbeteiligte:
- Planung, Bauleitung und Gestaltung: hirner & riehl architekten bda, München
- Projektleitung: EDR, Herr Kittmann
- Haustechnik: IB Heiland
- Elektro: IB Kasprowski
UNSERE LEISTUNGEN:
- Gestaltungkonzept/ Corporate Design
- Möblierung
EINGESETZTE MARKEN:
- Artek
- Object Carpet
Außen Holz, innen Kita
designfunktion erhielt die Aufgabenstellung, ein ganzheitliches, funktionales und formschönes Einrichtungskonzept für das Kinderhaus zu erstellen, das die dominierende Holzbauweise des Gebäudes auch in der Einrichtung weiterführt.
Ökologisch und ästhetisch
Das Architekturbüro Hirner & Riehl Architekten hat für die Gemeinde Unterföhring mit dem Kinderhaus ein Musterbeispiel für eine moderne, ökologische Kindertagesstätte gebaut. Der Holzbau im Passivhausstandard beherbergt 10 Krippen- und Kindergartengruppen, eine Kindermensa mit Küche für frisch zubereitete Speisen, Personal- und Therapieräume und eine Solaranlage für die eigene Energieversorgung. Die funktionale und formschöne Einrichtung konzipierte designfunktion.
Zonen für alles, was Kinder brauchen
Das s-förmige, zweigeschossige Gebäude nimmt zehn Kindergruppen in multifunktional nutzbaren Räumen auf. Seine großzügigen Flure dienen gleichzeitig als Garderobe, Wartebereich für die Eltern und als Ort zum Spielen. Die Gruppenräume können miteinander verbunden werden. Ein Eingangshof und ein Gartenhof öffnen das Gebäude zur Umwelt und sind außerdem als Spielflächen nutzbar. Alle Gruppen- und Gruppennebenräume haben direkten Zugang zur umlaufenden Terrasse im Erdgeschoss bzw. zum Spielbalkon im Obergeschoss. Geschosshohe, verschiebbare Textilsegel in Rot schützen vor Sonne und unterteilen die Balkone gleichzeitig in einzelne Spielzonen. Terrasse und Balkon sind überdacht, damit die Kinder auch bei Regen draußen spielen können. Im Untergeschoss sind die Küche und die Kindermensa untergebracht.
Zweckmäßig und schön: das Mobiliar
Die Innenausstattung des Gebäudes ist durch die hellen Birkenholzmöbel von Alvar Aalto aus den 30er-Jahren geprägt, die von der Firma Artek gefertigt werden. Gruppenräume, Kindermensa, Personal- und Therapieräume sind mit Tischen, Stühlen, Sesseln und Paravents des finnischen Architekten und Designers ausgestattet. Unterschiedliche Höhen und Größen der Möbel machen diese für Kinder und Erwachsene gleichermaßen verwendbar. Mit dem Birkenholz harmonieren die weißen Laminatoberflächen der Tischplatten und Sitzflächen.
In den Gruppenräumen sitzen die Erzieherinnen bequem und rückenschonend auf den höhenverstellbaren Drehstühlen KiGa Two von Löffler. Teppiche mit unterschiedlichen Formaten von Object Carpet schaffen optisch abgesetzte Spielzonen. Ein Highlight in jedem Gruppenraum sind die filzbezogenen Schaukeln, die fest an den Decken montiert sind.
Ökologisch vorbildlich
Das Gebäude wurde in Brettsperrholzbauweise auf einem Stahlbeton-Kellergeschoss errichtet. Die Decke über dem Erdgeschoss und das Dach bestehen aus Holzkasten-Deckenelementen. Während in den Innenräumen die Holzart Fichte dominiert, wurden Fassade und Terrassen in witterungsbeständigerem Eichenholz ausgeführt. Die Verwendung von Holz als durchgängigem Baustoff wirkt sich positiv auf die CO2-Bilanz des Gebäudes aus. Mit Solarthermie-Paneelen auf dem Dach erzeugt das Kinderhaus 70 Prozent der benötigten Wärmeenergie selbst. Der Energiebedarf ist dabei niedrig, da die Gebäudehülle rundum hochgedämmt ist.
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