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"Vor der Zusammenlegung unserer beiden Standorte in München standen wir vor der Herausforderung, die richtige Immobilie zu finden und diese optimal zu nutzen. Der Office Effizienzcheck hat uns dabei eine fundierte Entscheidungsgrundlage geliefert. Durch die systematische Analyse unserer tatsächlichen Arbeitsabläufe und Flächenbedarfe konnten wir eine neue Büroimmobilie auswählen, die deutlich effizienter genutzt wird als unsere bisherigen Standorte."
Gerhard Reichel,
Geschäftsführer, Immobilien Freistaat Bayern
Das Projekt auf einen Blick
Auftraggeber:
Immobilien Freistaat Bayern (IMBY)
Realisierung:
2026
Projektumfang:
2721 m²
ca. 115 Mitarbeitende
ca. 80 Arbeitsplätze
Verantwortlicher Standort:
Film: Armin Kottek, Gero LangHeinrich
Fotos: Martin Kreuzer
LEISTUNGEN:
- Ganzheitliche Beratung und Planung
- Office Effizienzcheck
- Workspace Analytics
- Zielworkshop & Roadmap
- Marke im Raum
- Textilplanung
- Küche
PROJEKTPARTNER:
- Schreinerei Friese
- Heissenhuber (Folierung)
- Freetech (Innenausbau)
- HL-Technik (Innenausbau)
Zwei Standorte. Eine neue Arbeitswelt.
Die Immobilien Freistaat Bayern (IMBY) ist zentraler Dienstleister für das Immobilienmanagement des Freistaates Bayern und verwaltet – mit wenigen Ausnahmen – dessen landeseigene Liegenschaften. In München stand die Organisation vor einer klaren Aufgabe: Zentrale und Regionalvertretung sollten an einem Standort zusammengeführt, Flächen effizienter genutzt und die bisherige Einzelbürostruktur in eine moderne Arbeitswelt überführt werden.
Auslöser waren mehrere Entwicklungen: Die bauliche Situation der Zentrale hatte ihr zeitliches Ende erreicht, Hybrid Work ließ Flächen zunehmend leer stehen, und die klassische Behördenstruktur mit Einzelbüros und wenigen Besprechungsmöglichkeiten passte nicht mehr zur tatsächlichen Arbeitsweise der Teams. Gefragt war eine Arbeitswelt, die Synergien ermöglicht, Zusammenarbeit erleichtert und den Aufbruch in die moderne Arbeitswelt unterstützt.
Vom tatsächlichen Bedarf zur passenden Immobilie
Das Projekt startete mit dem Office Effizienzcheck. Quantitative und qualitative Analysen zeigten den tatsächlichen Flächenbedarf sowie die Anforderungen der Mitarbeitenden an die neue Arbeitswelt. Über Workspace Analytics wurden die Mitarbeitenden frühzeitig in den Veränderungsprozess eingebunden.
Die Ergebnisse aus dem Office Effizienzcheck boten eine belastbare Grundlage für die Suche nach potenziellen Immobilien. Nach der Standortentscheidung, die basierend auf von uns erstellten Test-Fits getroffen wurde, übernahmen wir nahtlos die Flächenplanung. Außerdem entwickelten wir im Prozess Marke im Raum ein Gestaltungskonzept, das die Identität der IMBY sichtbar macht und ihre Vorstellungen in den Raum übersetzt.
Gemeinsam mit dem Ausbauteam von Freetech begleiteten wir die Umsetzung und Bauüberwachung. Für individuelle Einbauten sowie gestalterische Folierungen kamen mit der Schreinerei Friese und der Firma Heissenhuber zwei Partner aus unserem Netzwerk zum Einsatz.
Weniger Fläche. Mehr Wirkung.
Entstanden ist eine bedarfsgerechte Arbeitswelt mit 30 % weniger Fläche, die moderne Arbeitsweisen unterstützt und die Identität der IMBY erlebbar macht.
Das neue Bürokonzept senkt die Hürden für Austausch und Zusammenarbeit – innerhalb der Teams ebenso wie zwischen den ehemals getrennten Standorten. Passende Bereiche für Fokusarbeit, Meetings und informellen Austausch unterstützen die Mitarbeitenden im beruflichen Alltag.
Bayerische Seen als Namen für Besprechungsräume und Fokusbüros, passende Wandgestaltungen sowie ein abgestimmtes Farb- und Textilkonzept übersetzen die Corporate Identity der IMBY in den Raum und machen die Marke im Arbeitsalltag spürbar.
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Veränderungen auf einen Blick
Nachher
Vorher
Mit dem Umzug in die neue Immobilie erhielt die IMBY einen einladenden und repräsentativen Empfangsbereich, der Gäste und Mitarbeitende auf der neuen Fläche willkommen heißt. Aus einer einfachen Beschilderung wurde ein ganzheitliches Gestaltungskonzept: Wandgestaltung, Farben und Textilien machen die Markenidentität bereits beim Betreten der neuen Arbeitswelt erlebbar.
Nachher
Vorher
Die neue Arbeitswelt bietet vielfältige Möglichkeiten für Zusammenarbeit. Lange Flure und häufig geschlossene Einzelbüros gehören der Vergangenheit an. Kürzere Wege, mehr Begegnung und spontaner Austausch prägen nun den Arbeitsalltag.
Nachher
Vorher
Das neue Flächenkonzept orientiert sich an den tatsächlichen An- und Abwesenheiten sowie den Bedürfnissen der Mitarbeitenden. Trotz Desksharing bietet es ausreichend Rückzugsmöglichkeiten für konzentrierte Einzelarbeit – und verbindet 30 % weniger Fläche mit der tätigkeitsbasierten Wahl des passenden Arbeitsplatzes.
Nachher
Vorher
Auch der Stauraum wurde auf den tatsächlichen Bedarf reduziert. Große Schränke sind durch die Digitalisierung der Akten nicht mehr erforderlich. Persönliche Gegenstände finden nun in den Locker-Schränken Platz, die den Mitarbeitenden zur Verfügung stehen.
Nachher
Vorher
Ein großzügiger Gemeinschaftsbereich bildet das Zentrum der neuen Arbeitswelt. Er bietet Raum für Mittagessen, informelle Besprechungen und Team-Events. Mit angrenzender Kaffee-Bar und komfortabel ausgestatteter Küche schafft er Wohlbefinden und ersetzt die klassische Büroküche mit wenig Platz und improvisierten Lösungen.
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